Geplante Synagoge

Gerolstein, Stadt Gerolstein Raderstraße
Beschreibung
Zu besonderen Anlässen, wichtigen Gottesdiensten oder hohen Festen, kam der Trierer Rabbiner - in den 20er und 30er Jahren Dr. Altmann nach Gerolstein. Mittelpunkt des religiösen Lebens war der Betsaal, der im Haus eines Gemeindemitglieds hergerichtet wurde. Nach 1930 stellte Ludwig Baum hierzu seinen Glaubensfreunden einen Raum seines Hauses in der Lindenstraße Nr. 13 zur Verfügung. Hermann Levy aus Hohenfels, ein Bruder Alexander Levys, war bis zu seinem Tod 1932 Vorbeter bei den Gottesdiensten. Der Bau einer Synagoge war geplant, das Grundstück unterhalb der Raderstraße in der Nähe des Hauses Dr. Linden bereits erworben. An der Vorbereitung des Projekts hatte Dr. Batti Dohm maßgeblichen Anteil. Seit 1925 stand Nathan Levy der Gemeinde Gerolstein vor, die im Reichsverband jüdischer Gemeinden Berlin organisiert und dem Rabbinatssitz Trier unterstellt war. Der Gemeinde Gerolstein gehörten alle Juden im Kreis Daun an.
[ http://www.forum1welt.de/stehr-text.htm
Die jüdische Bevölkerung in Gerolstein bis 1945 (Auszüge) ]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Synagogen
Zeit:
Um 1930
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.658234
lat: 50.222550
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: In der Held

Internet
http://www.synagogen.info/

Datenquellen
http://www.synagogen.info/ und http://www.forum1welt.de/stehr-text.htm Die jüdische Bevölkerung in Gerolstein bis 1945 (Auszüge) von Christoph Stehr, Gerolstein


Stand
Letzte Bearbeitung: 07.11.2005
Interne ID: 10469
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=10469
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