Philosophenweg

Daun, Stadt Daun Philosophenweg
Beschreibung
Der Dauner Verschönerungsverein, Vorgänger des Eifelvereins von 1888, hatte sich zur Aufgabe gestellt, die nähere Umgebung Dauns zu verschönern. Dies in Sonderheit durch Anlegung schattiger Fußwege, Ruheplätze und Aussichtsplätze in der näheren Umgebung (Wehrbüsch, Gemündener Maar. Firmerich). So entstanden mit der Errichtung des ältesten Kriegerdenkmals auf deutschem Boden von 1870 / 71 gleichzeitig mehrere Rundwege, von denen die schönsten die Namen Poeten- und Philosophenweg erhielten. Sie zählen heute noch zu den beliebtesten Spazierwegen durch den Wehrbüsch. Dieser ist eine 492 Meter hohe vulkanische Schlackenkuppe, von der aus man herrliche Blicke auf die Stadt, auf Gemünden, ins Lieser- und Pützbachtal, sowie auf die höchsten Eifelberge (Hohe Acht, Ernstberg, Nerother Kopp, Scharteberg, Mäuseberg u.a.) hat. Direkt dabei ist die Verkehrsschule des Kreises, in der Schüler die Regeln des Straßenverkehrs erlernen. [1]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Straßennamen
Zeit:
1870-1871
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.830391
lat: 50.191661
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Kreis

Internet
http://www.stadt-daun.de/

Datenquellen
[1] Alois Mayer, Daun-Pützborn, aus dem Buch "Wie schön bist Du - mein Daun", Herausgegeben vom Eifelverein Daun 1988


Stand
Letzte Bearbeitung: 04.01.2011
Interne ID: 11396
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=11396
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