Römisches Mauerwerk

Kruchten, Gemeinde Kruchten
Beschreibung
Fundstelle 628
Südsüdöstlich von Kruchten, am Fuß des "Hunnenkopfes", wurde wiederholt römisches Mauerwerk ausgebrochen. 1870 soll dort ein gemauerter, runder Brunnen "eingerissen" worden sein, in dem angeblich sehr viel Eisengerät und "kupferne Gefäße" gefunden wurden. Genauere Angaben liegen lediglich zum Fund eines 39 cm langen Bronzestabes mit eichelförmigem Ende vor. Die Annahme, daß es sich dabei um ein Beneficiarier-Abzeichen handelt, ist naheliegend. Steinhausen möchte die Fundstelle als Beneficiarier-Station deuten und sieht einen Zusammenhang mit der dicht westlich vorbeilaufenden "römischen Straße" Bollendorf - Haßlich.

Steinhausen 1932, 71; Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 1, 1926, 197
in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.324163
lat: 49.888191
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf dem Scheid

Internet
http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquellen
Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006


Stand
Letzte Bearbeitung: 29.02.2012
Interne ID: 12096
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=12096
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