Römische Fundstelle

Hommerdingen, Gemeinde Hommerdingen
Beschreibung
Fundstelle 566
G. Bärsch (BärschundSchannat III, 482) fand 1842 bei Hommerdingen einen "Hügel mit vielen Bruchstücken von röm. Ziegeln und unter diesem mit leichter Mühe eine römische Münze". Von der Stelle erwähnt er auch eine Marsstatuette aus Bronze, die angeblich nach Trier ins Museum gelangte. Die Lokalisierung des von Bärsch erwähnten Fundplatzes, bei dem es sich um ein Heiligtum gehandelt haben könnte, ist nicht gesichert. Nach Steinhausen liegt es am Westausgang des Dorfes.

Steinhausen 1932, 131
in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.310028
lat: 49.908860
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der Breit

Internet
http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquellen
- Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock, 2006.
- Dirk Krausse: Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Verlag: Philipp von Zabern, Mainz, 2006. Beilage 1.


Stand
Letzte Bearbeitung: 02.02.2012
Interne ID: 12677
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=12677
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