Brandgräber

Lörsch, Gemeinde Mehring
Beschreibung
Fundstelle 1407
Auf dem Süd-Hang des "Hundsbuckels", ca. 800 m ostnordöstlich der römischen Siedlungsstelle "Nimmelskäulchen", wurden 1927 acht römische Brandgräber beim Kiesabbau zerstört. Die Beigaben von sechs der Bestattungen konnten vom Rheinischen Landesmuseum Trier sichergestellt werden. Nach Steinhausen gehört die Keramik dem späten 1. und frühen 2. Jahrhundert an.

Steinhausen 1932, 184; Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 2, 1927, 199; Trierer Zeitschrift für Geschichte und Kunst des Trierer Landes und seiner Nachbargebiete 3, 1928, 184
in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Bestattungen / Brandgräber
Zeit:
Spätes 1. und frühes 2. Jahrhundert
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.808888
lat: 49.814974
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Hundsbuckel

Internet
http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquellen
- Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock, 2006.
- Dirk Krausse: Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Verlag: Philipp von Zabern, Mainz, 2006. Beilage 1.


Stand
Letzte Bearbeitung: 26.01.2012
Interne ID: 12753
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=12753
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