Wehrbüschkapelle

Daun, Stadt Daun Philosophenweg
Beschreibung
An einer Gabelung des Dauner Stadtwaldes "Wehrbüsch" steht die sogenannte Wehrbüschkapelle.

Viele Dauner suchten Schutz vor den Bombenangriffen auf die Stadt im nahen "Wehrbüsch". Familien, die den Krieg unbeschadet überstanden, erbauten nach Kriegsende aus Dankbarkeit eine kleine ca. 6 x 4 m große Kapelle zu Ehren der Gottesmutter. Die Holzplastik der Gottesmutter wurde von dem bekannten Wittlicher Bildhauer Hans Scherl geschnitzt.

Auf einer Tafel haben die Erbauer die Gründe für die Errichtung der Kapelle dargestellt: "Diese Kapelle ist erbaut zu Ehren der Gottesmutter aus Dankbarkeit für ihren Schutz und Beistand in den schrecklichen Tagen der Bombenabwürfe auf die Stadt Daun in den Jahren 1944-45.

Alle, die sich zu diesem Danke verpflichtet fühlen, sind Mitbegründer dieser Kapelle und mit ihrem Opfer zur Vollendung und Verschönerung derselben schließen sich ein für allezeit in die Segensströme die von dieser Stätte ausgehen."

Auch heute ist die kleine Kapelle für viele Menschen eine Stätte des Gebetes und der Andacht. [1]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Scherl, Johannes »Hanns Scherl« (Bildhauer), Wittlich. [* 1910 in Wittlich † 2001]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
Nach 1945
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.825770
lat: 50.190013
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Wehrbüsch

Internet
http://www.stadt-daun.de/

Datenquellen
[1] Friedbert Wißkirchen, Daun, 2009

Bildquellen
Bild 1: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
Bild 2: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2009
Bild 3: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
Bild 4: © Friedbert Wißkirchen, Daun, 2009
Bild 5: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
Bild 6: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.

Stand
Letzte Bearbeitung: 11.01.2011
Interne ID: 13525
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=13525
ObjektURL als Mail versenden