Ehemalige Zehntscheune

Freudenburg, Gemeinde Freudenburg Burgstraße 33
Beschreibung
Charakteristisch für die herrschaftlichen Bauten in Freudenburg ist die hohe, 45 Grad geneigte Giebelform.

Das vielleicht noch im 17. Jahrhundert spätestens Anfang des 18. Jahrhunderts errichtete Gebäude präsentiert sich als ursprünglicher Baukörper. Wahrscheinlich wurde der quer zur Stadtmauer stehende Bauteil im 19. Jahrhundert zum Quereinhaus umgebaut, wobei der Zugang zum Wohnteil giebelseitig erfolgte; die zweite Scheune ist als Winkelbau zugefügt.

Abgesehen von einer unschönen zur Stadtmauer gezogenen späteren Erweiterung präsentiert sich das ältere Gebäude im Erscheinungsbild des 19. Jahrhunderts mit späteren Detailveränderungen (Fenstereinfassungen). Hervorzuheben ist der segmentbogige Scheunenbogen, dessen Scheitelstein einen gekrönten doppelköpfigen Adler trägt und damit dem Anspruch der Abtei Sankt Maximin auf ihre nicht erlangte Reichsunmittelbarkeit dokumentiert. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bäuerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
17. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.531270
lat: 49.540438
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.freudenburg.de/

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz; Band 12.1


Stand
Letzte Bearbeitung: 09.05.2008
Interne ID: 14711
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=14711
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