Afelskreuz - Ablasskreuz

Esch, Gemeinde Esch (Vulkaneifel)
Beschreibung
Weit sichtbar steht das Afelskreuz auf einem Hügel oberhalb des Ortes in Richtung Jünkerath. Schon aus seinem Namen ist der Ursprung des Kreuzes zu erkennen. Es erinnert an eine uralte, unselige Dorfgeschichte. Nach der mündlichen Überlieferung soll es vom damaligen Pfarrer Hilger Hildenbrand um das Jahr 1630 errichtet worden sein als Mahnmal für die Zeiten der Hinrichtungen am Galgen in der nahe gelegenen Flur auf Henkbeuel, den Hexenverbrennungen, aber auch zum Dank für die Verschonung von der Pest, die vielerorts wütete. Vieles spricht dafür, dass diese Überlieferung den Tatsachen entspricht. Auch die auf dem Kreuz befindlichen Bildwerke deuten darauf hin. Das Afelskreuz ist im Laufe der Jahrhunderte verwittert und stark beschädigt. Sollte es dem drohenden Verfall preisgegeben sein, so würde die Gemeinde um ein wertvolles Denkmal ärmer und eine erinnerungswerte Dorfgeschichte in Vergessenheit geraten. [1]

Wegekreuz, westlich der Ortslage auf einem Hügel nahe der Straße nach Jünkerath. Schaftkreuz, Sandstein, wohl aus dem 18. Jahrhundert. [2]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Rechtsdenkmale / Hexenverfolgung
Zeit:
Um 1630
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.605066
lat: 50.36359
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In Rohfeld

Internet
http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1996/hjb1996.32.htm

Datenquellen
[1] Peter Metzen. Esch: Denkmäler der Gemeinde Esch; in: http://www.jahrbuch-daun.de/VT/hjb1996/hjb1996.32.htm
[2] Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 3. Januar 2013).


Stand
Letzte Bearbeitung: 30.03.2018
Interne ID: 16699
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=16699
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