Flugplatz Spangdahlem

Spangdahlem, Gemeinde Spangdahlem
Beschreibung
Die Air Base Spangdahlem ist eine Einrichtung der amerikanischen Luftwaffe (US-Air Force). Auf der Basis ist der 52. Fighter Wing stationiert. Aufgabe ist es in Konfliktfällen die "SEAD-Missionen", d.h. die Unterdrückung gegnerischer Luftverteidigung sicherzustellen.

Die Air Base Spangdahlem ist ein Teil der 3. Luftwaffe mit Sitz in RAF Mildenhall, Großbritannien und somit Teil der United States Air Force in Europe (USAFE), deren Hauptquartier die Air Base Ramstein ist. Auf der Basis arbeiten ungefähr 5.000 Amerikaner (plus 7.000 Familienangehörige), sowie 800 deutsche Angestellte. Die Air Base verfügt über mehr als 500 Gebäude, eine Start- und Landebahn, einen parallel verlaufenden Taxiway, der in Notfällen auch als Start- und Landebahn dienen kann, sowie etwa 90 Flugzeug-Shelter.

Die Geschichte der Spangdahlem AB beginnt im Jahr 1951, als französische Besatzungstruppen mit der Anlegung eines Flugplatzes beginnen. Bereits ein Jahr später konnten die ersten Landungen verzeichnet werden, allerdings fand die Fertigstellung des Flugplatzes erst 1953 statt. Stationiert wurden von 1953 bis 1959 das 10. Taktische Aufklärergeschwader und von 1959 bis 1968 das 49. Taktische Jagdgeschwader. Es folgte eine 3-jährige Übergangszeit, die vom 7149 TFW geprägt wurde, bevor 1971 der 52. Tactical Fighter Wing (1991: Umbenennung in 52. "Fighter Wing") aktiviert wurde. Mit der Schließung der Bitburg Air Base 1994 wurde Spangdahlem bis 1999 die dort stationierte 53. Flugstaffel zugeteilt. Auch die 606. Radarüberwachungseinheit wurde nach Spangdahlem verlegt und hat bis heute Bestand. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Technische Bauten und Industrieanlagen / Flugverkehr
Zeit:
1951
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.696842
lat: 49.979179
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Waldteil

Internet
https://www.vg-speicher.de/gemeinden/spangdahlem

Datenquellen
[1] Nadine Lichter: Militärische Güter als Kulturgut. Zusammenstellung der wichtigsten militärischen Denkmäler und Anlagen des Bitburger und Speicherer Landes und Umgebung. Bitburg, 2005.

Bildquellen
Bild 1: Lothar Monshausen, Fotostream http://www.flickr.com/photos/lomo56/
Bild 2: philomat01, Fotostream http://www.flickr.com/photos/29238049@N02/

Stand
Letzte Bearbeitung: 29.07.2009
Interne ID: 17392
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