Römische Siedlung

Mertesdorf, Gemeinde Mertesdorf
Beschreibung
Die Geschichte des Dorfes reicht bis in die Römerzeit zurück. Die Römerstraße von Trier nach Mainz erklomm durch dieses Nebental die Hunsrückhöhe. Römische Baureste auf Mertesdorfer Bann und die nachgewiesene römische Gesteinsmühle im Tal sowie Zeugnisse des Römerweinbaus am Grüneberg zeugen für eine fast 2000-jährige Geschichte.

> Römische Fundstellen und ein römischer Friedhof finden sich auf der Gemarkung des Ortes. Die Mühlen des Ruwertales haben eine uralte Tradition. Der römische Dichter und Prinzenerzieher am kaiserlichen Hof zu Trier, Ausonius, beschrieb sie bereits im Jahre 371 in seinem Gedicht Mosella: Die Ruwer drehet in schwindelndem Wirbel die kornzermahlenden Steine und ziehet die kreischende Säge durch glatte Marmorblöcke.
Mertesdorf liegt an der ehemaligen Römerstraße, die von Trier über den Grüneberg ins Ruwertal, über den Bergrücken ins Feller Tal und von dort Richtung Mainz führte.

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.733073
lat: 49.771449
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.mertesdorf.de/

Datenquellen
Willi Blum, Mertesdorf, Verbandsgemeindeverwaltung Ruwer

Bildquellen
Bild 1: © Lothar Monshausen, Fotostream http://www.flickr.com/photos/lomo56/tags/meteorite/

Stand
Letzte Bearbeitung: 07.10.2003
Interne ID: 1827
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=1827
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