Ehemaliges Pfarrhaus

Gerolstein, Stadt Gerolstein Sarresdorfer Straße 26
Beschreibung
Ehemaliges Pfarrhaus jetzt Kreisheimatmuseum; Renaissancebau, um 1550; barockes Schaftkreuz, Rotsandstein, zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts. [1]

762 schenken der Frankenkönig Pippin I. und seine Gemahlin Bertrada dem Kloster Prüm das Gehöft (oder Weiler, Dorf), "Sarabodis Villa" genannt.

893 heißt das Dorf im Güterverzeichnis der Abtei Prüm erstmalig "Sarensdorpht".

Vermutlich um 1075 ist Sarresdorf Pfarrort.

1321 ist ein Pfarrhof in Sarresdorf erwähnt, der im Geldrischen Erbfolgekrieg 1542/43 von Jülischen Truppen niedergebrannt wird.

Um 1550 Renaissance-Neubau (nach Dehio), um 1666 Neu- oder Umbau unter Pastor Peter Faber.

Bis 1834 Pfarrhaus für Stadt und Pfarrei Gerolstein, danach Wohnnutzung.

Seit dem 22. Mai 1958 Kreisheimatmuseum.

2002-2005 grundlegende Sanierung des ältesten Gebäudes der Stadt durch die Eheleute Christine und Christian Engels, Wiedereröffnung als
Kreisheimatmuseum am 13. Mai 2005. [2]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Verwaltungsbauten / Pfarrhäuser
Zeit:
Um 1550
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.652741
lat: 50.223579
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Am runden Pesch

Internet
http://www.gerolstein.de/

Datenquellen
[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.
[2] Info-Tafel am Gebäude.

Bildquellen
Bild 1: Kunstdenkmäler der Rheinprovinz - Kreis Daun, 1928.
Bild 2: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 3: © Sandra Wack, Neuheilenbach, 2017. www.koerbchen-gesucht.de

Stand
Letzte Bearbeitung: 14.03.2017
Interne ID: 18455
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