Sankt Blasius und Sankt Barbara

Südlingen, Gemeinde Merzkirchen Südlingen 7
Beschreibung
Ehemalige Burgkapelle. Der heutige Bau der Filialkirche stammt aus dem Jahre 1732 (nach Kriegseinwirkungen 1944/45 wiederhergestellt). Die zu Merzkirchen gehörende Filialkirche wird 1569 erstmals genannt. Die Kapelle ist die ehemalige Hofkapelle der ehemaligen kurtrierischen Burg Südlingen, die wiederum aus einer fränkischen Hofstelle hervorging. Hinter dem Altar befand sich eine Grablege, wohl der Burgherrn von Südlingen. Nach dem Erlöschen des Geschlechts von Südlingen hatten seit dem 14. Jahrhundert die von Püttlingen, die von Fels und nach 1707 die von Horst das Lehen inne. Im 18. Jahrhundert als Hofgut verpachtet wurde es 1805 mit 20 Hektar als Säkularisationsgut versteigert. Oberirdisch ist von der Burg nichts mehr sichtbar. Um 1840 wurden Reste der Ummauerung abgetragen. Auch das Hofgut rechts neben der Kirche, ein um 1848 erbautes Quereinhaus lässt äusserlich keinen Bezug zu den Burggebäuden und zum Hofhaus erkennen. Allerdings gingen im jetzigen Gebäude Baureste der Burg auf und im Ökonomiegebäude wurde verschiedentlich Mauerwerk freigelegt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1732
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.446461
lat: 49.570504
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.suedlingen.de

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen
Bild 1: © Helmut Bauer, Trier, 2014.
Bild 2: © Helmut Bauer, Trier, 2014.
Bild 3: © Helmut Bauer, Trier, 2014.
Bild 4: © Helmut Bauer, Trier, 2014.
Bild 5: © Andreas Freichel, Webmach.de Internetdienste, 2010.
Bild 6: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand
Letzte Bearbeitung: 19.10.2014
Interne ID: 2059
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=2059
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