Ehemaliges Franziskanerkloster

Beurig, Stadt Saarburg
Beschreibung
Das Beuriger Marienheiligtum gründet in einer legendären Auffindung einer Marienfigur im Jahre 1304. Die sogleich einsetzende Verehrung der Maria lactans (als solche bei der Restaurierung 1955 wiederhergestellt) führte zum Bau einer hölzernen Kapelle, die 1479 einer Steinkapelle wich. Nach dem Besuch Kaiser Maximilians wurde diese unter Kurfürst Richard Greiffenklau vergrößert und als Seitenschiff in einen Neubau integriert. Kurfürst Lothar von Metternich übertrug die Wallfahrtsstätte der Kölner Franziskanerprovinz, die zwischen 1614 und 1631 das Kloster ad Beatam Mariam Virginem Miracolosam errichtete. 1695 wurde das Hauptschiff der Kirche um einen Mönchschor verlängert und damit mit dem Westflügel des Klosters verbunden. 1802 wurde das Kloster aufgehoben, 1811 mit den ehemaligen Klostergütern versteigert und anschliessend teilweise abgebrochen. Erhalten blieb neben der Kirche der Westflügel und ein an die Kirche angebauter kleiner Teil des ehemaligen Ostflügels. Der Westflügel beherbergt nach einer Zeit als Preußische Oberförsterei nun das Pfarramt und einen Konvent der Salvatorianer. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.561897
lat: 49.605066
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.saarburg.de/

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen
Bild 1: © Helge Rieder, Konz, 2000
Bild 2: © Helge Rieder, Konz, 2000

Stand
Letzte Bearbeitung: 07.10.2003
Interne ID: 2062
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=2062
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