Ehemaliges Johannesspitälchen

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Konstantinstraße
Beschreibung
Vor 1312: Das Gebäude in der Brotstraße (kurz nach der Kreuzung mit der Johann-Philipp-Straße) war ursprünglich Hospital der Johanniter mit dem Patrozinium Johannes des Täufers, die es 1312 verließen, um die freigewordene Templerkommende an der Römerbrücke zu übernehmen.

1454: Frau Gutta von Badencordt kauft die verfallenen Gebäude und gründet eine Niederlassung von Krankenschwestern, die nach der Regel des Dritten Ordens des heiligen Franziskus leben (päpstliche Bestätigung 1461).

1506: Übernahme der strengen Klausur.

1567: Aufgabe des Hospitals.

1660: Neubau des Klosters und des Chores der Kirche (1665 vollendet).

1802: Aufhebung des Klosters.

1803: Versteigerung der Gebäude, die zu Privatwohnungen umgestaltet werden.

[Prof. Dr. Josef Steinruck]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
Vor 1312
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.641084
lat: 49.754683
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2011.
Bild 2: © Peter Valerius, Kordel, 2011.

Stand
Letzte Bearbeitung: 13.08.2011
Interne ID: 23338
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=23338
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