Ehemaliges Kloster der Johnnesschwestern

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Krahnenstr.47/49/51-Windmühlenstr.6
Beschreibung
Nachdem die Borromäerinnen das Helenenhaus in der Krahnenstraße 1959 aufgegeben hatten, wandte sich Prälat Caspar Kranz an die Ordensleitung der Johannesschwestern in Leutesdorf mit der Bitte um Weiterführung der Arbeit im Helenenhaus.

1960: Die ersten Schwestern ziehen ins Helenenhaus ein.
Im September 1960 Wiedereröffnung des Taubstummeninternats (bestand seit 1905). Im Oktober 1960 Wiedereröffnung des Altenheimes (bestand seit 1922).

1964: Die Ausbildung von Hauswirtschaftslehrlingen wird wieder aufgenommen.

1978: Das Taubstummeninternat wird geschlossen. Seit 1978 Umbau und Modernisierungsmaßnahmen.

[Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig]



Ein Haus mit bewegter Geschichte
Das Helenenhaus ist ein Altenwohn- und Pflegeheim, welches am Rande des ausgedehnten, parkähnlichen Hospitiengeländes liegt. Die günstige Lage unseres Hauses bietet Ihnen einen unschätzbaren Vorteil: Von hier aus erreichen Sie in nur fünf Gehminuten die Stadtmitte oder das Moselufer. Alle Wege auf unserem Gelände sind rollstuhlgerecht.

Das Helenenhaus geht auf eine Begegnungsstätte sowie ein Altenheim (Pfründerinnenheim) für Dienstmädchen zurück. Gegründet wurde es 1891 vom damaligen Trierer Bischof Michael Felix Korum und ist damit das älteste, dauerhaft bestehende Altenheim Triers. Um 1900 wurde darüber hinaus ein Internat für Gehörlose eingerichtet. 1922 übernahmen die Vereinigten Hospitien das Helenenhaus und betreiben es - nach einer umfassenden Renovierung und Modernisierung - seit 1983 weiterhin als Altenwohn- und Pflegeheim. Das Helenenhaus bietet heute bis zu 108 Bewohnern ein Zuhause.

[http://www.vereinigtehospitien.de/?ID=43]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Schmidt, Heinrich Theodor (Architekt); Frankfurt.
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1960
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.632982
lat: 49.755472
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
- Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig
-Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001)
- http://www.vereinigtehospitien.de/?ID=43

Bildquellen
Bild 1: © Helge Rieder, Konz, 2002
Bild 2: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand
Letzte Bearbeitung: 26.07.2011
Interne ID: 23368
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=23368
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