Kloster Bethanien

Kürenz, Stadt Trier Domänenstraße 98
Beschreibung
1854: Bischof Wilhelm Arnoldi gründet die erste deutsche Niederlassung der "Benediktinerinnen vom heiligsten Sakrament" zu Saint-Ni-colas-de-Port/Frankreich in Trier-Gartenfeld.

1857-59: Bau der Kapelle.

1873 Schließung des Klosters während des Kulturkampfes.

1888: Rückkehr der Schwestern und Wiedereröffnung des Klosters.

1921/22 Neubau des Klosters in Kürenz, Domänenstraße 98.

Am 25. Mai 1922: (Christi Himmelfahrt) wird das Allerheiligste in einer feierlichen Prozession vom alten Kloster im Gartenfeld in das neue "Kloster Bethanien" in Kürenz überführt.

1945: Bei einem Bombenangriff wird das Kloster vollständig zerstört. Die Trümmer des ebenfalls durch Bomben zerstörten ehemaligen Klosters im Gartenfeld werden nach 1945 abgetragen.

1949: Das "Kloster Bethanien" ist wiederhergestellt.
Das Kloster der Benediktinerinnen vom heiligsten Sakrament ist ein selbständiges, beschauliches Ordenshaus. Die Schwestern pflegen das Chorgebet und die eucharistische Anbetung und sind unter anderem in der Hostienbäckerei und mit Paramentenstick und -Näharbeiten beschäftigt.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1921-1922
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.665608
lat: 49.760998
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Am Trunkenmannsberg

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-K%C3%BCrenz

Datenquellen
Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.

Bildquellen
Bild 1: Internet

Stand
Letzte Bearbeitung: 13.08.2011
Interne ID: 23397
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=23397
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