Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Krahnenstraße 11
Beschreibung
1811: Am 1. April nehmen die Schwestern der Kongregation der "Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus" zu Nancy ihre Arbeit im Bürgerhospital Sankt Irminen auf: Sie sind in der Krankenpflege tätig, leiten eine Apotheke, geben Handarbeitsunterricht und führen ab 1812 ein Waisenhaus.

1849: Bischof Arnoldi eröffnet am 21. November das neue Provinzial- und Noviziatshaus für die deutsche Ordensprovinz der Borromäerinnen im ehemaligen Jesuitennoviziat, Krahnenstraße. Am 3. Dezember Eröffnung einer Krankenstation. Daneben sind die Schwestern in der ambulanten Krankenpflege tätig und leiten ab 1850 eine Nähschule (1938 geschlossen;
1945 für einige Jahre wieder eröffnet).

1855/56: Anbau für das Noviziat "Sankt Elisabeth". Die Schwestern unterrichten kostenlos arme Kinder des Krahnenviertels.

1862/63: Neubau des Diözesanwaisenhauses. Am 15. März 1863 genehmigt Rom der Trierer Niederlassung den Titel "Provinzialmutterhaus".

1865: Einrichtung eines Kindergartens.

1870/71: Erweiterung des Noviziats.

1871: Am 24. August Konsekration der Mutterhauskirche.

1872: Um die deutsche Ordensprovinz während des Kulturkampfes zu erhalten, wird das Trierer Provinzialmutterhaus durch Papst Pius IX. zum "Generalmutterhaus"" erhoben.

1881: Der Umbau des im Kulturkampf aufgelösten Waisenhauses zu einem Krankenhaus ist abgeschlossen.

1883: Auf Wunsch Bischof Korums am 30. Juni Einrichtung des "Marienhauses" als Heim für stellenlose Hausangestellte.

1888 - 91: Bau des Helenenhauses in der Krahnenstraße. Es löst das zu klein gewordene "Marienhaus" ab und Wird von Borromäerinnen geleitet.

1890: Einrichtung einer Strickschule (1938 geschlossen).

1928/29: Erweiterungsbau des Noviziats.

1944: Im Dezember schwere Zerstörungen durch Bomben.

1949: Am 1. Mai Beginn des Wiederaufbaues.

1960: Beendigung der Tätigkeit im Helenenhaus.

1967: Am 1. Oktober Abbruch der Mutterhauskirche.

1969: Am 6. Februar Übernahme des Redemptoristenklosters mit der Sankt-Josefs-Kirche.

1968 - 79: Neubau des heutigen Krankenhauses.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Klosteranlagen
Zeit:
1969
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.631102
lat: 49.754663
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
Klöster in Trier von der Spätantike bis zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung der Katholischen Erwachsenenbildung anläßlich der 2000-Jahr-Feier der Stadt Trier vom 25.3. bis 1.11.1984 im Domkreuzgang. Konzeption: Prof. Dr. Franz J. Ronig.


Stand
Letzte Bearbeitung: 16.08.2011
Interne ID: 23413
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=23413
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