Mariä Himmelfahrt - Plastik der drei Jungfrauen

Auw an der Kyll, Gemeinde Auw an der Kyll Maximinerweg 47
Beschreibung
Zwischen [dem Marienaltar] und dem Hochaltar befindet sich die Tür zur Sakristei. An sich nichts besonderes, doch wird dem Betrachter die merkwürdige Figur eines Esels oberhalb der Tür auffallen. Er trägt drei Frauen, eine hat die Augen verbunden. Dieses Bildnis aus dem 16. Jahrhundert geht auf eine Sage zurück, die man sich in Auw seit langem erzählt. Demnach sind die drei Jungfrauen Irmina, Adela und Klothildis auf der Flucht vor ihrem Vater von einer Klippe über die Kyll gesprungen und an der Stelle des heutigen Auw sicher gelandet. Da sie bei ihrem Sprung auf die Fürsprache der Muttergottes hofften und heil im Tal ankamen, errichteten sie dort ein Kirchlein zu Ehren der Muttergottes. 1952 inszenierte der bekannte Eifeldichter Bernhard Lemling ein auf dieser Sage aufbauendes Freilichtspiel unter dem Titel "Die drei Jungfrauen von Auw". Mit dem Erlös der Aufführungen wurden Kriegsschäden an der Kirche repariert. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
16. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.615226
lat: 49.901866
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.auw-an-der-kyll.de/

Datenquellen
[1] Seite "Auw an der Kyll". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 14. Oktober 2012, 02:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Auw_an_der_Kyll&oldid=109286308 (Abgerufen: 14. Oktober 2012, 09:03 UTC)

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 2: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 3: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 4: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 5: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 6: © Peter Valerius, Kordel, 2012.

Stand
Letzte Bearbeitung: 14.10.2012
Interne ID: 25291
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=25291
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