Sankt Medardus (2)

Esch, Gemeinde Esch (Vulkaneifel) Kirchstraße
Beschreibung
Der Turm der Kirche stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert, während das spätgotische oder spätgotisch gewölbte Schiff jüngeren Datums ist. Im Jahre 1716 erhielt die Kirche anstelle eines Chores einen Schulhausanbau, der jedoch 1911 wieder abgerissen wurde. Danach wurde die Kirche durch Querschiff und Chor nach den Plänen des Architekten Peter Marx aus Trier erweitert und umgestaltet. Der Hochaltar wurde 1630 gestiftet. Er ist aus Holz geschnitzt. Besonders markant sind die freistehenden Säulen des Altars, die zur Seite eines Rechteckfeldes mit schmaler Nische stehen. Der Seitenaltar stammt aus dem 17. Jahrhundert. Er ist dem Hauptaltar sehr ähnlich aber nicht so reichhaltig verziert. Aus dem 17. Jahrhundert stammt auch die Holzfigur des Rochus und ein silbernes Ziborium (Kelch). In den Schlusssteinen der Kirche ist das Wappen Manderscheid-Blankenheim sowie Figuren des heiligen Petrus und eines heiligen Papstes zu sehen. Noch zu erwähnen ist, dass im Mayener Museum ein aus dem Jahre 1628 stammender Ankleideschrank aus der Escher Pfarrkirche zu besichtigen ist. [1]

Westturm, 12. oder 13. Jahrhundert, spätgotisches Langhaus, Chor und Querhaus 1911; Gesamtanlage mit Kirchhof, teilweise mit älteren Gräbern, und Pfarrhaus (Hauptstraße 62). [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Marx, Peter (Architekt) Trier [1871-1958]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
12. oder 13. Jahrhundert
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.612160
lat: 50.364567
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Esch_%28bei_Gerolstein%29

Datenquellen
[1] Homepage Pfarrgemeinde Sankt Medardus Esch.
[2] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.

Bildquellen
Bild 1: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
Bild 2: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
Bild 3: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
Bild 4: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
Bild 5: © Helmut Bauer, Trier, 2013.
Bild 6: © Helmut Bauer, Trier, 2013.

Stand
Letzte Bearbeitung: 20.06.2013
Interne ID: 28470
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=28470
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