Sankt Hubertus

Aach, Gemeinde Aach Neuhauser Straße 4

Beschreibung
Langhaus 1783, Querhaus und Chor 1895 von Lamberty, Trier. [1]

Katholische Pfarrkirche Sankt Hubertus; Langhaus 1783; Querhaus und Chor 1895; der freistehende Turm 1962 (Nagelschrift auf Eingangstür); steinerner Hochaltaraufsatz 1720; hölzerner Kruzifixus 16. Jahrhundert; Vesperbild 17. Jahrhundert, Kopie des Klausener Gnadenbildes; der Dachreiter ist nicht mehr vorhanden. [2]

Gebaut 1783 anstelle der nordöstlich über dem Dorf gelegenen alten Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer an die heute noch der Flurname Auf dem Kirchberg und die Straße Im Kirchberg erinnert. Von dieser als traditioneller Saalbau mit Dachreiter errichteten Kirche hat sich das zweiachsige Schiff mit Krüppelwalmdach erhalten. 1895 Erweiterung am Choransatz durch ein Querhaus und einen neugotischen Chor durch den Trierer Architekten Lamberty. Den Dachreiter ersetzt seit 1962 ein freistehender Turm aus weissen und roten Sandsteinquadern. Die Ausstattungsstücke stammen überwiegend aus den Vorgängerkirchen. Spätgotisch sind das Triumphkreuz (16. Jahrhundert) und ein seitlich des Chorbogens eingemauerter Schlussstein mit Darstellung der Muttergottes. Wohl aus dem 17. Jahrhundert datiert eine Nachahmung des Klausener Gnadenbilds. Aus der Vorgängerkirche das Gestühl mit barock geschnitzten Stuhlwangen. Die Taufe und weiterer Figurenschmuck aus dem 19. Jahrhundert Die Glasfenster von der Trierer Firma Kaschenbach 1956. [3]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Lamberty
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1783
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.59085
lat: 49.78861
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Bockstück

Internet
http://www.gemeinde-aach.de/

Datenquellen
[1] Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984. Deutscher Kunstverlag.
[2] Digitales Denkmalbuch
[3] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994

Bildquellen
Bild 1: © Helge Rieder, Konz, 2018.
Bild 2: © Helge Rieder, Konz, 2018.
Bild 3: © Helge Rieder, Konz, 2018.
Bild 4: © Helge Rieder, Konz, 2018.
Bild 5: © Helge Rieder, Konz, 2001
Bild 6: © Helge Rieder, Konz, 2001

Stand
Letzte Bearbeitung: 04.04.2018
Interne ID: 2905