Ortsname / Ortsgeschichte Balesfeld

Balesfeld, Gemeinde Balesfeld
Beschreibung
Es wird berichtet, daß bei Balesfeld Grabsteine und Silbermünzen aus der Römerzeit gefunden wurden. Die Funde sind allerdings nicht verläßlich belegt. Ein römischer Meilenstein an der Heerstraße, die an dem Ort vorbeiführt, ist das bislang einzige Zeugnis aus antiker Zeit. Die erste urkundliche Erwähnung als Baldenshard stammt aus dem Jahr 893. In der Feudalzeit gehörte das Dorf zum Hof Seffern der Abtei Prüm. Unter französischer und preußischer Verwaltung wurde Balesfeld von der Bürgermeisterei Burbach aus verwaltet. Bis in die dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts wurden in den reichen Sandsteinbrüchen auf der Gemarkung vor allem Schleifsteine für die Stahlindustrie gefertigt.
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Erstmals genannt wurde Balesfeld, wie viele Orte der Verbandsgemeinde, im Prümer Urbar des Jahres 893, dort ist eine Siedlung mit Namen Baldenshart verzeichnet. Im späten 15. Jahrhundert wird der Ort Baleßhardt genannt. Lange Zeit blieb die Ansiedlung, die bis 1794 zur Schultheißerei Seffern gehörte, sehr klein. Noch im 18. Jahrhundert bestand sie nur aus drei Gehöften. Erst nach Bau der sogenannten Kurfürstenstraße, zwischen Bitburg und Prüm in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, fand Balesfeld allmähliche Vergrößerung. Nach Übergang des Rheinlandes an Preußen erhielt Balesfeld eine Poststation mit Pferdewechsel für die Strecke Bitburg-Prüm, die bis zur Eröffnung der Eifelbahn im Jahre 1871 bestand.
1843 zählte der Ort 23 Wohnungen mit 160 Einwohnern. Zur Gemeinde zählten auch das Gehöft Neuenweiher mit 14 Einwohnern und der Weiler Neu-Heilenbach mit 63 Einwohnern.
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Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte /
Zeit:
Circa 500 nach Chr. bis circa 1220
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.530875
lat: 50.104144
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Balesfeld

Datenquellen
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Stand
Letzte Bearbeitung: 13.11.2001
Interne ID: 3317
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3317
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