Berger Wacken

Berglicht, Gemeinde Berglicht
Beschreibung
Ausgedehntes Felsmassiv inmitten eines märchenhaften Eichenwaldes. Der Quarzitwacken ist einer der schönsten seiner Art im Hunsrück. Vor rund 200 Jahren soll hier Schinderhannes in einer seitlichen Nischenhöhle genächtigt haben. [1]

Das Teilstück Langer Wacken ist rund 200 Meter lang, bis zu 15 Meter hoch und 20 Meter breit.

Die Entstehung  der  Wacken geht zurück bis in das Zeitalter des Perm ( vor 250 Millionen Jahren). In der Erdkruste bildeten sich mächtige Spalten. Bei der Abkühlung  eingedrungener heißer kieselsäurereicher Lösungen entstanden Quarzgänge Diese  boten  der  späteren Abtragung mehr Widerstand als die umgebenden weicheren sandigen Tonschiefer. Dadurch bildete sich eine beeindruckende Felsklippe. Auf  der  Nordwestseite befindet sich  ein  fünf Meter tiefer Hohlraum, die Schinderhanneshöhle. Hier soll ein Lagerplatz des Räuberhauptmann gewesen sein. [2]

Einordnung
Kategorie:
Naturobjekte / Felsen /
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.963494
lat: 49.775712
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Bergerwacken

Internet
http://www.berglicht.de/

Datenquellen
[1] Juliane Neu und Karl-Josef Prüm: Natur live erleben. 11 Rad und Wandertouren zu den schönsten Naturdenkmalen im Kreis Trier-Saarburg. Verlag Sanfter Tourismus Trier. 1996
[2] http://www.berglicht.de
[3] LANIS - Landschaftsinformationssysten der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz, 2015. http://www.naturschutz.rlp.de/?q=naturdenkmal

Bildquellen
Bild 1: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2014.
Bild 2: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2014.
Bild 3: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2014.
Bild 4: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2014.
Bild 5: © Dipl.-Forsting. (FH) Karl-Josef Prüm, Trier. 2003 http://www.triastour.de

Stand
Letzte Bearbeitung: 13.05.2015
Interne ID: 335
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=335
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