Ortsgeschichte Darscheid

Darscheid, Gemeinde Darscheid
Beschreibung
Der Ortsname leitet sich ab vom keltischen Wort Ceiton für Wald. Hinter der Vorsilbe Dar- vermutetn Heimatforscher das lateinische Wort taxus in der Bedeutung Eibe. Demnach bedeutet Darscheid Eibenwald. Hügelgräber im Lehwald und im Lehnwald sowie Reste eines keltischen Ringwalls auf der Steineberger Ley zeugen schon von früher Besiedlung durch die Kelten. Auch Siedlungsspuren aus der Römerzeit, Reste einer römischen Villa auf dem Juddeberg und Reste einer römischen Wasserleitung sind auf der Gemarkung Darscheid nachgewiesen worden. Erste urkundliche Erwähnung findet das Dorf 1354. In der Feudalzeit hatten die Grafen von Manderscheid in Darscheid einen Dinghof. Auf Thommen war eine Richtstätte des Kampbücheler Hochgerichtes. Die große Not in der Mitte des 19. Jahrhunderts veranlaßte 67 zur Auswanderung nach Amerika. Der Eisenbahnbau Daun-Darscheid-Mayen (1895 Streckeneröffnung) brachte Arbeitsmöglichkeiten und einen wirtschaftlichen Aufschwung; Darscheid wurde Bahnstation.

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte /
Zeit:
1354
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.890645
lat: 50.213241
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.darscheid.de/

Datenquellen
© Marzellus Boos http://www.eifeltour.de/


Stand
Letzte Bearbeitung: 27.08.2001
Interne ID: 3533
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3533
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