Lehmkaul

Kalenborn, Gemeinde Kalenborn-Scheuern
Beschreibung
Leimen: zu althochdeutsch. leim, leimo ‚Lehm, Schlamm, Ton‘, mittelhochdeutsch leim st. M., leime sw. M., frühneuhochdeutsch leim ‚Lehm‘. Die Flurnamen beziehen sich in den allermeisten Fällen auf Orte, an denen man den Lehm abbaute, der beim Hausbau zum Füllen des Fachwerks und zum Backofenbau verwendet wurde (Leimkaute, -grube). Manchmal weisen die Namen auf die Bodenbeschaffenheit von Flurstücken hin.

Kaule: mittelhochdeutsch kûle = Grube, Loch. [1]

Bis zur Flurbereinigung, Mitte der 1950er Jahre, waren die zwei Löcher an der "Lehmkaul" noch mit Wasser gefüllt. Dann wurden sie mit Erde verfüllt und zu Acker gemacht. [2]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Flurnamen /
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.614405
lat: 50.262137
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Lehmkaul

Internet
http://www.kalenborn-scheuern.de/

Datenquellen
[1] © Hessisches Flurnamenarchiv Gießen / Prof. Dr. Hans Ramge
http://lagis.online.uni-marburg.de/de/help/info/sn/mhfb?lemma=Leimen
[2] Heinz Leuschen, Kalenborn, 2016.


Stand
Letzte Bearbeitung: 20.02.2016
Interne ID: 35936
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=35936
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