Orgelgeschichte Liebfrauen

Bitburg, Stadt Bitburg Rathausplatz
Beschreibung
Nach de Lorenzi wurde eine Barockorgel mit allem anderen Inventar zur Zeit der französischen Republik der Pfarrkirche entzogen, weil der wackere Pfarrer Karl Caspar von Pidoll sich geweigert hatte den konstitutionellen Eid zu leisten.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt die Liebfrauenkirche eine Orgel von Wilhelm Breidenfeld, die 1905 von einer Klaisorgel abgelöst wurde. Der II. Weltkrieg zog mit schweren Schäden an der Kirche auch die Orgel in Mitleidenschaft, so daß nach der Kirchenrenovierung eine neue Orgel mit drei Manualen, Schleifladen und elektrischen Trakturen von der Firma Späth gebaut wurde. Ihre Weihe erfolgte am 28. Oktober 1962 mit Pater Raimund van Husen, Himmerod, als Organist.

1985 / 86 wurde das Werk von dem Wittlicher Orgelbauer Gustav Cartellieri überarbeitet und durch Veränderungen am Winddruck und der Disposition klanglich bedeutend verbessert.

Weitere Angaben zur Disposition und Hörbeispiele unter: http://wwwnline-studios.de/

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Breidenfeld, Wilhelm; Cartellieri, Gustav
Kategorie:
Handwerk / Orgeln /
Zeit:
Circa 1780 bis 1850
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.524123
lat: 49.974802
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.online-studios.de/

Datenquellen
Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003 http://www.online-studios.de/

Bildquellen
Bild 1: © Frank Schaal, Zweckverband Feriengebiet Bitburger Land, 2001
Bild 2: © Orgelarchiv der Classic-Edition Online Studios in Monschau; 2003

Stand
Letzte Bearbeitung: 31.07.2007
Interne ID: 3602
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3602
ObjektURL als Mail versenden