Stollenanlage

Dasburg, Gemeinde Dasburg Hauptstraße
Beschreibung
In Dasburg gibt es noch zwei Stollenanlagen. Diese liegen in einem Berg bzw. direkt unter der Burganlage an der Bundesstraße 410. Die Entfernung voneinander beträgt etwa 300 Meter. Jede
der Anlagen, die nicht miteinander verbunden sind, besitzt nur einen Eingang. Die Eingangsbauwerke sind aus Beton. Nach dem ehemaligen Bundesvermögensamt in Trier wurden die Bauarbeiten von einer Bergbaufirma ausgeführt; der Reichsarbeitsdienst leistete wahrscheinlich Hilfsarbeiten. Vermutlich begannen die Arbeiten in den Jahren 1939/1940. Die
Stollen waren dem Festungspionierstab 23 in Bitburg unterstellt. Beide Stollenanlagen waren 1964 für eine Nutzung als Sanitätsmaterial-Außenlager der Bundeswehr vorgesehen.
Dieses Vorhaben wurde am 14. September 1970 von der Wehrbereichsverwaltung endgültig aufgegeben. Es bestand auch kein anderweitiger militärischer Bedarf. Zur

Gefahrenbeseitigung wurden beide Stollen mit Betonplomben versehen und verschlossen. Für Fledermäuse und Kriechtiere wurden Schlitze und Rohre eingebaut. Im Stollen an der Bundesstraße 410 wurden Senkschächte abgedeckt und an verschiedenen Stellen Abmauerungen angebracht.

Zurzeit wird versucht, zumindest eine Stollenanlage wieder zu öffnen und für künftige Generationen zu erhalten. [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Reichsarbeitsdienst
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wehrbauten und militärische Anlagen / Festungen und Bunker
Zeit:
1939-40
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.13299
lat: 50.04692
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Der Possert

Internet
http://www.dasburg.de/index.htm

Datenquellen
[1] Seite "Dasburg". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 13. Januar 2015, 12:31 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Dasburg&oldid=137736937 (Abgerufen: 26. Februar 2015, 23:07 UTC)


Stand
Letzte Bearbeitung: 26.02.2015
Interne ID: 37305
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