Fassade

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Brotstraße 32
Beschreibung
Fassade des 1832 für den Buchdrucker und Stadtrat Jakob Lintz erbauten, 1944 kriegszerstörten Wohnhauses, das über dem Keller eines hochmittelalterlichen, in der Steuerliste 136364 erwähnten Vorgängerbaus errichtet wurde.

Dieser erhielt seinen Hausnamen Zur Geiß nach einem gleichnamigen Bewohner aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert. Die beeindruckenden Kellerfragmente lassen eine in mindestens 2 x 3 Jochen kreuzgratgewölbte Pfeilerhalle des 12.13. Jahrhundert erschließen. Ihre abgeschrägte und geknickte straßenseitige Wand dokumentiert die alte Bauflucht der Brotstraße.

Herausragendes Merkmal, das schon an dem um 1800 erbauten Haus Brückenstraße 31 vorformuliert wurde, ist das sich über die gesamte Frontlänge erstreckende, dreieckige und flachgeneigte Frontispiz, das als antikisierendes Repräsentationsmotiv die Fassade abschließt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1832
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.639566
lat: 49.753832
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001)


Stand
Letzte Bearbeitung: 17.11.2001
Interne ID: 3769
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3769
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