Sankt Lukas (2)

Fleringen, Gemeinde Fleringen Hauptstraße 15
Beschreibung
Nahe dem nordwestlichen Dorfrand inmitten des ehemaligen Kirchhofs gelegen.

An das dreijochig überwölbte, 1683 erbaute Schiff mit einfachen Rundbogenfenstern schließt der schmalere mittelalterliche Rechteckchor an, der auf der Nordseite von einem fast fensterlosen, wohl ebenfalls mittelalterlichen Turm mit eingezogenem achtseitigem Spitzhelm flankiert wird. Der Strebepfeiler an der Südostecke des Chors und das einfache Sternrippengewölbe sprechen für eine einheitliche Entstehung im 15. oder frühen 16. Jahrhundert, am Gewölbe zeitgleiche oder wenig jüngere Malereien.

Die östlich an den Chor gebaute dreiseitig schließende Sakristei stammt wohl aus dem 17. oder 18. Jahrhundert; in der südöstlichen Schrägseite ist außen ein Kreuzigungsrelief des frühen 17. Jahrhundert eingelassen. Von der älteren Ausstattung blieb nur eine Muttergottes des 14. Jahrhundert und der der 1663 von Joh. Molitor (Inschrift) gefertigte Hauptaltar mit dem 1732 (Inschrift) angefügten hölzernen Trennwänden erhalten. Einfaches neugotisches Gestühl. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1683
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.498819
lat: 50.208574
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://fleringen.de

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7

Bildquellen
Bild 1: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2001
Bild 2: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2001
Bild 3: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2001
Bild 4: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2001
Bild 5: © Dorothea Witter-Rieder, Konz, 2001

Stand
Letzte Bearbeitung: 25.01.2010
Interne ID: 3805
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3805
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