Sankt Amandus u. Sankt Vedastus - ehem. Friedhof

Kordel, Gemeinde Kordel Hauptstraße 30
Beschreibung
Rund um die Kirche lag der von einer Mauer umgebene "Gottesacker", wie Pfarrer Wagner 1840 den Friedhof nennt.

06.03.1949: Der alte Friedhof rund um die Kirche befand Sich in einem beklagenswerten Zustand. Die Mauer war zum größten Teil durch Bomben zerstört, die Trümmer des Hauses Johann Werwie lagen teilweise auf den stellen. Viele Grabkreuze waren zerstört oder umgefallen. Pastor Seliger machte den Vorschlag, da die Belegungszeit der Gräber abgelaufen war, den Friedhof einzuebnen und in eine Grünfläche umzuwandeln. Ferner sollte der Zugang zur Kirche nicht mehr durch eine hohe Mauer begrenzt und durch ein Tor abgesperrt seine Die Mauer könnte zur Straßenseite hin abgetragen und auf etwa 80 cm Höhe stehen bleiben, darauf ein kleiner Holzzaun als Abschluß. Der Kirchenvorstand schloß sich den Vorschlägen an. In der Folgezeit wurde der Friedhof eingeebnet und infolge der Steigung zur Straße hin drei Terrassen angelegt. Auf jeder Seite der Kirche wurde ein Kreuz zur Erinnerung an die dort bestatteten Toten aufgestellt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Naturobjekte / Parks, Gärten und Friedhöfe / Christliche Friedhöfe
Zeit:
1840
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.63505
lat: 49.84082
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Bei der Kirch

Internet
https://www.pg-welschbillig.de/

Datenquellen
[1] 125 Jahre Pfarrkirche Sankt Amandus Kordel. Hrsg.: Kath. Pfarrgemeinde Sankt Amandus Kordel, 1992.

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2016.
Bild 2: © Peter Valerius, Kordel, 2016.
Bild 3: © Peter Valerius, Kordel, 2016.
Bild 4: © Peter Valerius, Kordel, 2016.
Bild 5: © Peter Valerius, Kordel, 2016.

Stand
Letzte Bearbeitung: 11.01.2016
Interne ID: 40501
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=40501
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