Römisches Kupferbergwerk und Steinbruch (2)

Burg Ramstein, Gemeinde Kordel
Beschreibung
Fundstelle 1383
Römisches Kupferbergwerk der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts südlich von Kordel. Die Kupfervorkommen (Kupfer und Malachit) sind gering, und das Bergwerk dürfte kaum große Mengen Rohstoff gefördert haben. Am Stolleneingang befanden sich ursprünglich zwei römische Inschriften ("MARCI"), von denen eine erhalten ist. Wahrscheinlich wurde das Bergwerk bereits um die Mitte des 2. Jahrhunderts aufgegeben. An seine Stelle trat ein Steinbruch, der bis ins 3. Jahrhundert bestand und nachweislich Steine für den Bau der Porta Nigra lieferte.

Steinhausen 1932, 168f.; Kurtrier. Jahrb. 27, 1995, 46ff.
in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wirtschaft, Gewerbe und Verkehr / Rohstoffgewinnung und -verarbeitung
Zeit:
2. Jahrhundert nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.634811
lat: 49.823367
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Heidenberg

Internet
http://www.dainst.org/medien/de/krausse.pdf

Datenquellen
- Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock, 2006.
- Dirk Krausse: Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Verlag: Philipp von Zabern, Mainz, 2006. Beilage 1.

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 2: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 3: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 4: © Peter Valerius, Kordel, 2012.
Bild 5: © Peter Valerius, Kordel, 2018.
Bild 6: © Peter Valerius, Kordel, 2012.

Stand
Letzte Bearbeitung: 02.07.2018
Interne ID: 4099
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=4099
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