Brouderbuer - Bruderbrunnen

Fisch, Gemeinde Fisch
Beschreibung
Die Klause und der Brouderbour 1724 wurde durch den Jesuiten Wilz die Christenlehr-Bruderschaft in die Pfarrei eingeführt. An die Nordwestseite des Kirchtenturmes hatte sich ein Laienbruder auf eigene Kosten eine Klause angebaut. Den Zugang zum Turm verschaffte er sich durch die Vergrößerung des kleinen Fensters zu einer Türöffnung, was noch heute gut zu erkennen ist. Im Turm besaß er nun einen größeren Raum, der für seinen Lebensunterhalt wichtig war. Er betrieb eine ausgedehnte Imkerei und stellte Oblaten für die Pfarreien der näheren Umgebung her, soweit ihm dies neben seinen religiösen Pflichten möglich war.

Wie lange sich diese Laienbrüder dort abwechselten, ist nicht bekannt. Den letzten Anstoß für den Auszug des im Volksmund genannten "Brouders" gab eine Freveltat. Sämtliche Bienenkörbe wurden in einer Nacht von bösen Menschen umgestürzt. In die verwaiste Klause zog die erste Fischer Schule ein. Von 1871 bis 1858 wurden die Kinder dort unterrichtet.
Heute erinnert nur noch die einen Steinwurf weit von der Kirche entfernte Quelle, der "Brouderbuer" (Bruderbrunnen) an jene vergangene Zeit. Diese ist im Jahre 2006 wieder neu eingefasst und durch den Bau des Pavillons für Besucher zugänglich gemacht worden. [1]

Einordnung
Kategorie:
Naturobjekte / Quellen /
Zeit:
1724
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.50208
lat: 49.61605
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der Brutwies

Internet
http://www.gemeinde-fisch.de

Datenquellen
[1] http://www.gemeinde-fisch.de/bruoder-buer.html

Bildquellen
Bild 1: © Werner Weber, Mannebach, 2016.
Bild 2: © Werner Weber, Mannebach, 2016.
Bild 3: © Werner Weber, Mannebach, 2016.
Bild 4: © Werner Weber, Mannebach, 2016.
Bild 5: © Werner Weber, Mannebach, 2016.

Stand
Letzte Bearbeitung: 22.06.2016
Interne ID: 41042
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=41042
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