Römische Villa

Fisch, Gemeinde Fisch
Beschreibung
Fisch in römischer Zeit
Das Stammesgebiet der keltischen Treverer wurde durch Julius Caesar im Zuge des Gallischen Krieges 58 bis 50 v.Chr. erobert und somit Teil des Römischen Reiches.
Die römische Vergangenheit kann man mit geübtem Auge auch in Fisch auf Schritt und Tritt erkennen. Herausragend sind die unter der Grasnarbe des "Eichelknoop" östlich des Dorfes schlummernden Überreste der weitläufigen, ehemaligen römischen Villa. Um das Jahr 1830 wurden dort die Überreste von einem großen Gebäude mit Kellern und unterirdischen Gängen gefunden. Große Schütthaufen und dergleichen sind noch heute vorhanden. Die Sage geht, dass selbige Überreste eines Klosters sind, welches von den "Tempelherren" bewohnt gewesen. Einige sagen, selbige hätten ganz unterirdisch gewohnt. Der Orden der Tempelritter, welcher 1118 entstand, würde im Jahr 1309 in Frankreich heftig verfolgt und es ist daher nicht unmöglich, dass die verfolgten Ritter hier eine vorrübergehende Zufluchtsstätte gefunden hatten. Untersuchungen im Sommer 1921 durch das Rheinische Landesmuseum in Trier ergaben aus dem aufgefundenen Estrich, Ziegeln (Flach-, Hohl-, Wand- und Bodenziegel), Scherben und Glas, den sicheren Nachweis einer römische Niederlassung – einer Villa rusticana. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.50258
lat: 49.62382
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Unter Eichelsknopp

Internet
http://www.gemeinde-fisch.de

Datenquellen
[1] http://www.gemeinde-fisch.de/05-zur-roemerzeit.html

Bildquellen
Bild 1: © Werner Weber, Mannebach, 2016.
Bild 2: © Werner Weber, Mannebach, 2016.

Stand
Letzte Bearbeitung: 22.06.2016
Interne ID: 41047
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=41047
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