Klausengrund - landwirtschaftliche Nutzung

Burg Ramstein, Gemeinde Kordel
Beschreibung
Der Laufbach windet sich durch den Klausengrund der Kyll zu. Am Klausengrund, einer mäßigen, ebenen Fläche, welche sich der Bach geebnet hat, hängt eine uralte Geschichtsbeziehung der Gemarkung. Die kleine Fläche muß im Interesse vom erzstiftlichten Ramstein schon im 9. oder 10. Jahrhundert gerodet worden sein. Schon kurz nach 1200 heißt es im "liber iurium" des Erzbischofs, daß das, was "unter Lorche" (Lorich) - gemeint ist der spätere Klausengrund - geerntet wird, soll zur Hälfte dem Erzbischof und die andere Hälfte dem Abt von Mareien, das ist nach Butzweiler, gehören. Die landwirtschaftliche Nutzung der kleinen Klausengrundfläche sowie des Abhanges unter dem Klausenhäuschen wurde von den Kordelern das ganze Mittelalter hindurch, besonders aber nach der Säkularisation, als sie die aufgeteilten Parzellen zu eigen erwerben konnten, fleißig betrieben. Da und dort steht heute noch als einziges Überbleibsel ein verkrüppelter Apfelbaum in den Hecken. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Wirtschaft, Gewerbe und Verkehr / Altäcker
Zeit:
9. oder 10. Jahrhundert
Epoche:
Frühmittelalter / Romanik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.65049
lat: 49.81638
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Klausengrund

Internet
https://www.burgramstein.de/

Datenquellen
[1] Anton Obser: Kordel. Geschichte der Kylltalgemeinde. Hrsg. Ortsgemeinde Kordel, 1982.

Bildquellen
Bild 1: Google Earth, 2017.

Stand
Letzte Bearbeitung: 12.06.2017
Interne ID: 43046
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=43046
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