Ehemaliger Torfstich

Bewingen, Stadt Gerolstein
Beschreibung
Der Heimatkundler Joachim Schröder beschreibt den Torfabbau wie folgt: Zunächst muss man von Hand oder durch Maschinen die rezente Vegetation und den schwach zersetzten Weißtorf abtragen. Erst der stärker zersetzte Schwarztorf wurde für den Torfstich verwendet. Er wurde mit einem schaufelähnlichen Gerät aus der Torfwand heraus gestochen und in Ziegelsteinform getrocknet. Je dunkler und glänzender der Torf war, desto „fetter“ war er und desto höher war sein Brennwert. Beim Verbrennen entstanden weniger offene Flammen, dafür mehr Glut und Hitze. [2]

Einordnung
Kategorie:
Naturobjekte / Moore / Torfstiche
Zeit:
1847
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.66234
lat: 50.25491
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf der Neuwies

Internet
http://www.gerolstein.de/

Datenquellen
[1] Preußische Kartenaufnahme 1:25000 Uraufnahme (1843-1878), Blatt.: 3314, Gerolstein von 1847, © GeoBasis-DE / LVermGeoRP 2016, dl-de/by-2-0, www.lvermgeo.rlp.de
[2] Schröder, Joachim, (1996): Brauchtumslandschaft Eifel, Band 1. Aachen


Stand
Letzte Bearbeitung: 31.07.2017
Interne ID: 44122
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=44122
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