Ehemalige Burg Metzenhausen

Haus Bergfeld, Gemeinde Eisenschmitt
Beschreibung
Von der ehemaligen Burg Metzenhausen, durch alten Burgweg mit Eisenschmitt verbunden, konnte man im Jahr 1900 ziemlich auf der Höhe des Berges im von Gahlenschen Schloßpark, etwa 50 Meter links und rechts vom Wege noch Reste von mittelalterlichen Bruchsteinmauern verfolgen. Es fanden sich auch Dachziegel und gelbes hartgebranntes Tongeschirr. Vor einigen Jahren stieß man auf gewölbte Keller, der spärliche Pflanzenwuchs kennzeichnet die Örtlichkeit. Der ganze Distrikt heißt auf Metzenhausen. Nach Mitteilung E. von Oidtman stand hier das Stammhaus der von Metzenhausen genannt Senheim, deren Wappen auf dem Wiltberg-Epitaph (von Peter Osten, 1571) im Provinzialmuseum zu Bonn (Nr. 2677) als Ahnenwappen vorkommt. Johan v. Meterenannt Sienheim wird von Erzbischof Johann II. von Trier mit Klingelbachshaus zu Senheim und einem Burglehn der Feste Neuerburg bei Wittlich belehnt. Die Gebrüder von Metzenhausen werden in Niederkericher Weistümern vom Jahr 1559 und 1566 genannt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Burgen
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.712852
lat: 50.052103
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf dem Bergfeld

Internet
http://www.eisenschmitt.de/

Datenquellen
[1] Ernst Wackenroder: Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz; Band Kreis Wittlich; Düsseldorf 1934. Verlag der Akademischen Buchhandlung Interbook Trier.


Stand
Letzte Bearbeitung: 05.05.2011
Interne ID: 4471
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=4471
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