Sankt Maria Magdalena

Arzfeld, Gemeinde Arzfeld Schulstraße 1
Beschreibung
Rechteckiges Langhaus mit Sterngewölben auf achteckiger Mittelstütze im Typ Hospitalskapelle von Kues. [1]

Am östlichen Rand der historischen Stadtmitte befindet sich die spätgotische Kirche mit dreigeschossigem Westturm, die im Jahre 1911 nach Plänen des Trierer Architekten Peter Marx um einen Querbau erweitert wurde. Die eigentliche Bauzeit ist nicht mehr eindeutig zu bestimmen, die werksteingefassten Fenster stammen wohl aus dem 18. Jahrhundert der Westeingang entstand im Jahr 1813.

Das Innere des alten Langhauses schmücken Fratzenkonsolen sowie ein vierjochiges Sternengewölbe. Ein spätgotisches Wandtabernakel wurde in den neuen Chor des Erweiterungsbaus übernommen. Der Säulenaltar aus dem 17. Jahrhundert dient nunmehr als Hochaltar und wurde mit Teilen eines Altars aus der alten Filialkirche Irrhausen kombiniert.

Die Ausstattung ist größtenteils bauzeitlich.

Auf dem Kirchhof findet sich ein im Jahr 1908 errichtetes Denkmal für die 35 gefallenen Bauern des Klöppelkrieges 1798. Die aus Schiefer gearbeiteten Grabkreuze an der Ostwand stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Marx, Peter (Architekt) Trier [1871-1958]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1521
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.274658
lat: 50.087467
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.arzfeld.de/

Datenquellen
[1] Georg Dehio: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler: Rheinland-Pfalz, Saarland, 1984.
[2] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X

Bildquellen
Bild 1: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2011.
Bild 2: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2011.
Bild 3: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2011.
Bild 4: © Norbert Kutscher, Waldweiler, 2011.

Stand
Letzte Bearbeitung: 09.07.2011
Interne ID: 456
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=456
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