Hexentanzplatz auf der Schneifelhöhe

Buchet, Gemeinde Buchet
Beschreibung
Am 21.2.1601 steht eine Margarethe Schmitz aus Lissendorf vor dem Obergericht in Gerolstein: Sie ist wegen Hexerei angeklagt. Der Notar Wawers aus Kronenburg hält alle Details des Prozesses genau fest.

[...] Durch diese beiden Prümerinnen sei sie - laut Prozessprotokoll - in Kontakt mit der Hexerei gekommen. die beiden Frauen hätten ihr zugeredet und sie in Kontakt mit der Hexerei und dem Teufel gebracht. Sie seien gemeinsam öfters auf kleinen schwarzen Pferdchen auf die Schneifel zum Hexentanzplatz geritten, immer an den Fronfastentagen. [1]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Rechtsdenkmale / Hexenverfolgung
Zeit:
1601
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.35875
lat: 50.25646
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Schneifel

Internet
http://www.buchet.de/

Datenquellen
[1] Hans-Josef und Gisela Schad, Auw bei Prüm: Der Schneifelkamm war bis vor 150 Jahren stets ein baumloser kahler Heiderücken - Der Versuch diese Behauptung zu beweisen. In: Heimatkalender Eifelkreis Bitburg-Prüm 2018, ISSN 2193-7508.

Bildquellen
Bild 1: Hexenverbrennung in Schiltach 1533. Zentralbibliothek Zürich

Stand
Letzte Bearbeitung: 02.01.2018
Interne ID: 46516
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=46516
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