Altes Pfarrhaus

Dockendorf, Gemeinde Dockendorf Hauptstraße 12
Beschreibung
Das am nördlichen Ortsausgang erhöht gelegene, 1979 instandgesetzte Wohnhaus war ursprünglich ein Adelssitz. Es wurde 1682 von den Cob von Nüdingen der Kirchengemeinde geschenkt und diente bis nach 1945 als Pfarrhaus. Seine Bausubstanz reicht bis in die Spätgotik zurück, was nach außen durch ein Fenster auf seiner Westseite mit gespitzter Kleeblattbogenblende auf dem Sturz dokumentiert wird. Die Raumeinteilung im Inneren ist im Wesentlichen noch die des 16. Jahrhundert Flurküche und Stube sind durch eine Takenanlage verbunden. Das ursprünglich spitzbogige Hoftor wurde nach Kriegszerstörung verändert wieder aufgebaut. Die dabei verwendeten Hermenpilaster und eine Löwenmaske lassen auf ein ursprünglich viel reicher gestaltetes Tor, ähnlich dem von Rittersdorf schliessen. [1]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Umänderung von 1864 durch: Wolff, Peter Josef Julius (Kommunal-Kreisbaumeister), Bitburg [1824-1911]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Verwaltungsbauten / Pfarrhäuser
Zeit:
Circa 1100 bis circa 1500
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.45725
lat: 49.92677
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
https://de.wikipedia.org/wiki/Dockendorf

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.2 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994. ISBN 3-88462-132-7

Bildquellen
Bild 1: © Helge Rieder, Konz, 2002
Bild 2: © Helge Rieder, Konz, 2002

Stand
Letzte Bearbeitung: 11.09.2014
Interne ID: 4726
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=4726
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