Napoleons-Schmiede

Reinsfeld, Gemeinde Reinsfeld Renusstraße/Kaulenstraße
Beschreibung
Teil der Denkmalzone Renusstraße/Kaulenstraße. [1]

Der Volksmund sagt Napoleon habe hier sein Pferd beschlagen lassen. Als wenig wahrscheinlich gilt, dass er anschließend von Reinsfeld aus im nahegelegenen Ruwertal Gummistiefel gekauft hat. Sicher ist, dass für Napoleons Rußland - Feldzug (1812/13) in Reinsfeld Pferde zwangsrekrutiert worden sind. Die Schmiede "erinnere" an diese Zeit, so beschreibt es ein geschmeidiger Chronist. Napoleon starb in Verbannung am 5. Mai 1821 auf St. Helena, einer Insel im Süd-Atlantik.

Die sogenannte Napoleons-Schmiede in Reinsfeld wurde allerdings erst um ca. 1900, also 80 Jahre nach Napoleons Tod, erbaut. Sie soll primär als Gerätehaus für den jeweils amtierenden Schweinehirten des Dorfes gedient haben.

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Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wirtschaft, Gewerbe und Verkehr / Rohstoffgewinnung und -verarbeitung
Zeit:
Um 1900
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.873542
lat: 49.673713
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.reinsfeld.de/

Datenquellen
[1] Seite „Liste der Kulturdenkmäler in Reinsfeld“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 18. Mai 2019, 07:13 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Liste_der_Kulturdenkm%C3%A4ler_in_Reinsfeld&oldid=188689878 (Abgerufen: 10. Juni 2019, 12:16 UTC)
[2] info-Tafel am Gebäude

Bildquellen
Bild 1: © Helge Rieder, Konz, 2019.
Bild 2: © Helge Rieder, Konz, 2019.
Bild 3: © Helge Rieder, Konz, 2019.

Stand
Letzte Bearbeitung: 10.06.2019
Interne ID: 48332
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=48332
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