Ehemalige Gartenanlage Steinshäuschen

Trier-West/Pallien, Stadt Trier Steinsweg
Beschreibung
Bevölkerung der Gartenanlage Steins' häuschen (1 Wohnhaus) 1843: 5 Personen (männlich: 3, weiblich: 2, alle katholisch). [1]

Seht, dort hoch oben auf dem Markusberg, am steilen Rande steht die Einsiedelei, deren Bewohner in seiner dunkeln Kutte eben den steilen Pfad herniedersteigt, um in der Stadt die heilige Messe zu hören; weiterhin am Saume des Bergrückens raget das alte Kreuz. Tiefer unterhalb winket Steinshäuschen, zwischen freundlichen Gartenanlagen halb verdeckt; jetzt
gewahr' ich die Hütten, an und in die Felsen gebaut, längs des Wegs, der zu der Höhe führt; frohe Menschen ziehen den Pfad hin auf zu „Wettendorfshäuschen“, welches dort jenseits des scharfen Thaleinschnittes auf der schroffen Felswand thront. [2]

Im Westen erhebt sich mit seinen schroffen Felsen von rothem Sandstein der Markusberg als Ausgangspunkt des Eifelgebirges. Diese fast senkrecht abgeschnittene Felsenwand, hier und da von einzelnen Birken, Tannen und Strauchwerk bewachsen, zwischen denen das Steinshäuschen und der sogenannte „neue Weg“, ein dem nördlichen Ende der Stadt gegenüberliegendes, fast nur von armen Leuten bewohntes Dörfchen, mit ihren weißen Vorderseiten her aussehen, gewährt durch den bunten Farbenwechsel einen malerischen Anblick. [3]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Wüstungen
Zeit:
1840
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.621545
lat: 49.757707
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Pulsberg

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-West/Pallien

Datenquellen
[1] Georg Bärsch: Beschreibung des Regierungsbezirks Trier, 2. Theil, 1846.
[2] Duller, Eduard: Trier und Luxemburg. In: Deutsche Pandora. Gedenkbuch zeitgenössischer Zustände und Schriftsteller. Dritter Band, Literatur-Comptoir, Stuttgart, 1840.
[3] Lange, Ludwig: Original Ansichten der historisch merkwürdigsten Städte Deutschlands nach der Natur aufgenommen. Verlag von Gutav Georg Lange, Darmstadt, 1837-1843
[4] Plan von Trier 1:8000 Lithographie und Verlag Jacob Lintz, Trier. In Hochwald- und Hunsrückführer. Verlag der Buchdruckerei R. Voigtänder, Kreuznach, 1899.


Stand
Letzte Bearbeitung: 23.10.2019
Interne ID: 48533
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