Ehemalige Hildegardisschule - historische Fotos

Katholische höhere Mädchenschule mit Pensionat
Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Willy-Brandt-Platz

Beschreibung
Nach Emil Zenz [1] konnte die Hildegardisschule von 1931 bis zur Schließung im März 1934 weitere Räume anmieten, im Roten Turm und im Mannschaftstrakt des ehemaligen kurfürstlichen Palastes. Und diesen Standort hat Nico Haas auf seiner Postkarte verewigt er schaute durch die Toröffnung [Petersburg Portal Red.] in den Hof und auf die Rückfront des Längstraktes. 
DieserTrakt ist in der Arbeit von Jürgen Merten [2] als Ort der ehemaligen Hildegardisschule benannt.

Ob sich der Musiksaal mit Parkettboden [2. Foto] auch in diesem Komplex befunden hatte oder doch im Palais Kesselstatt, wird wohl nicht mehr zu klären sein, ist hier aber nachrangig. [3]

Beschreibung des ersten Bildes:
Zu sehen ist, durch einen Rundbogen am Eingang fotografiert, der Innenhof der Hildegardisschule in Trier. Im Bogen hängt eine Lampe. Auf der linken Seite ist ein dreigeschossiges Gebäude mit vier Giebeln zu sehen. Die Stirnseite bildet ein langer, zweigeschossiger Bau, in dessen Mitte sich ein großes Portal befindet. Auf dem Dach ist, duch ein kleines Türmchen geschützt, eine Uhr zu sehen. Zu diesem Querhaus führt eine kleine Allee mit jungen Bäumen. In der rechten, oberen Ecke der Karte sind die Worte "Trier, Hidldegardisschule Hofansicht" zu sehen.

Material/Technik: Fotokarton / Analoge Photographie, chemische Entwicklung
Maße: Höhe: 14 cm, Breite: 9 cm
Aufgenommen: Niko Haas Verlag Trier, vor 1932.

Beschreibung des zweiten Bildes:
Das Foto zeigt eine Ecke des Musiksaales. Unter einem großen, steinernen Bogen sitze eine ältere Frau auf einem dreibeinigen Schemel am Flügel. Ihr Blick ist konzentriert auf die Partitur, welche auf ihrem Instrument steht, gerichtet. Vor ihr steht, halb abgewandt, eine junge Frau im karierten Kleid. Diese schaut konzentriert auf ihr Notenblatt. Es scheint, als wartete sie auf ihren Einsatz. Der Raum ist sehr hoch, wahrscheinlich dreimal so hoch, wie die Personen auf dem Bild groß sind. In der Ecke sorgen zwei, im rechten Winkel angebrachte, große Fenster für genügend Licht. An der Wand hängt ein großes Portrait von Paul von Hindenburg. Auf der Rückseite der Karte steht: "Trier, Hildegardisschule Musiksaal". "Hildegardis" bezieht sich auf Hildegard von Bingen.
Material/Technik

Material/Technik: Fotokarton / Analoge Photographie, chemische Entwicklung
Maße: Höhe: 14 cm, Breite: 9 cm
Aufgenommen: Niko Haas Verlag Trier, vor 1932. [4]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Bildungsstätten / Schulen
Zeit:
1931
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.644120
lat: 49.754208
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
[1] Emil Zenz: Die Stadt Trier im 20. Jahrhundert. 1. Hälfte 1900 - 1950. Spee-Verlag Trier 1981. ISBN 3-87760-608-3
[2] Trier, Kurfürstlicher Palast. Skizze der ehemaligen Palastkaserne mit Nebenbauten vor dem Umbau zum Großmuseum. In: Jürgen Merten: Der "Große Trier Plan" der 1930er Jahre. [PDF]
[3] [2] Monika Metzler, Trier, 2025.
[4] museum-digital:deutschland https://nat.museum-digital.de/singleimage?&imagenr=636653 und https://nat.museum-digital.de/object/1079282

Bildquellen
Bild 1: Freilichtmuseum Roscheider Hof. "MBTG 017 2021: Außenansicht der Hildegardisschule Trier" zuletzt bearbeitet 2022-06-02. https://nat.museum-digital.de/object/1079372
Bild 2: Freilichtmuseum Roscheider Hof. "MBTG 016 2021: Innenansicht des Musiksaals der Hildegardisschule Trier" zuletzt bearbeitet 2022-06-02. https://nat.museum-digital.de/object/1079282

Stand
Letzte Bearbeitung: 25.03.2025
Interne ID: 51209
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=51209
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Standort
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