Sankt Michael (1)

Bollendorf, Gemeinde Bollendorf Kirchstraße
Beschreibung
Fünfachsiger Saalbau mit ortsbildprägendem Turm, 1836–38, Architekt Johann Georg Wolff, Trier; Teile der Ausstattung; vor der Kirche Gefallenendenkmal, heiliger Michael, 1925. [1]

Die Kirche Sankt Michael wurde in den Jahren 1838/39 erbaut. Es ist ein saalartiger Bau mit großen Bogenfenstern, der Turm ist an der Ostseite angebaut. Im Inneren sieht man die nach innen eingezogenen Strebepfeiler, auf die runde Halbsäulen gesetzt sind. Die Holzdecke wurde 1966-68 eingezogen. Im Altarraum steht ein klassizistischer Säulenaltar; die Fenster auf der linken Seite stammen noch aus der Erbauungszeit, ebenso der Taufstein und die Bänke. [2.]

Die Sankt-Michael-Kirche von Bollendorf ist eine katholische Pfarrkirche in Bollendorf in der Südeifel, unmittelbar an der deutsch-luxemburgischen Staatsgrenze.

Die Kirche wurde von 1833 bis 1836 nach Plänen des Trierer Stadtbaumeisters Johann Georg Wolff gebaut. Aus der Entstehungszeit stammen noch der klassizistische Säulenaltar, der Taufstein, das Gestühl und die Glasfenster auf der linken, nördlichen Seite. Zum Hochaltar gehören Figuren des heiligen Nikolaus und des heiligen Johannes.
Die Kirche ist ein fünfachsiger Saalbau mit großen Bogenfenstern und zweigeteiltem Portal in einer flachen Blendnische. Die Strebepfeiler sind nach innen gezogen und tragen runde Halbsäulen. 1966 bis 1968 wurde eine Holzdecke eingezogen, die das alte Gratgewölbe ersetzte. Dieses musste aus statischen Gründen entfernt werden.

Die Kirche steht etwa parallel zum Grenzfluss Sauer am Hang; der Turm befindet sich an der Ostseite. [3]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Wolff, Johann Georg (Stadtbaumeister), Trier [1789-1861].
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1836-39
Epoche:
Klassizismus

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.363162
lat: 49.852202
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.bollendorf.de/

Datenquellen
[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.
[2] Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2002.
[3] Lothar Monshausen, Bitburg, 2012.

Bildquellen
Bild 1: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
Bild 2: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
Bild 3: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
Bild 4: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
Bild 5: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de
Bild 6: © Homepage der Verbandsgemeinde Irrel, 2004. www.irrel.de

Stand
Letzte Bearbeitung: 15.06.2012
Interne ID: 558
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=558
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