Burglei

Minheim, Gemeinde Minheim
Beschreibung
Fläche:
a) heute sichtbare Grabenfläche: - m²
b) Fläche des Wallkörpers: - m²
c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 820 m²
insgesamt: 8,2 ar

Vermessung: Mai 1977 (Koch)

Forschungsgeschichte: Den ersten Hinweis über diesen Platz und die römischen Funde von dieser Stelle kennen wir aus dem Jahre 1933. Steiner, in den 20er und 30er Jahren sehr um die Erforschung der Burgen bemüht, sah jedoch keine eindeutigen Beweise dafür, daß es sich hier um eine römische Befestigung handeln könnte. Allerdings glaubt er, einen Halsgraben vor einer aufragenden Felswand zu sehen.

Gilles hat in den 70er Jahren die Burglei als römische Höhenbefestigung identifiziert. Er legte die Untersuchungsergebnisse und Funde in seiner Arbeit über die spätrömischen Höhensiedlungen in Hunsrück und Eifel vor.

Funde: Römische Münzen, Keramik, Eisen und Bronzegegenstände.

Zeitliche Einordnung: Römisch. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Spornburgen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.942832
lat: 49.882002
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Zinkwald

Internet
http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquellen
[1] Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirkes Trier und des Kreises Birkenfeld. Von Karl-Heinz Koch und Reinhard Schindler. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1994. Online-Shop: www.landesmuseum-trier-shop.de

Bildquellen
Bild 1: © Elmar Kohl, Piesport, 2014. www.Mosel-Bilder.de
Bild 2: Google Earth
Bild 3: Google Earth

Stand
Letzte Bearbeitung: 16.05.2014
Interne ID: 5756
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5756
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