Burgberg

Dreis, Gemeinde Dreis
Beschreibung
Fläche:
a) heute sichtbare Grabenfläche: 490 m²
b) Fläche des Wallkörpers: 1040 m²
c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 5790 m²
insgesamt: 73,2 ar

Vermessung: August 1969 (Koch)

Forschungsgeschichte: Die Lagebezeichnung Burgberg ist schon in der Tranchot-Karte Nr. 173 Wittlich von 1803-1820 vermerkt.

1922 besucht und beschreibt Steinhausen als erster den Abschnittswall. Nach dem Hinweis auf die Anlage im Jahresbericht 1922 (2) folgt 1925 eine Kurzbeschreibung durch Steiner (3), dann die Veröffentlichung Steinhausens in der Ortskunde Trier-Mettendorf.

Im Mai 1940 besuchten Dehn und Hussong die Burg und erklärten in einer Forschungsbeschreibung: Die Art der Wallführung, der vollkommen gerade von Bergrand zu Bergrand zieht, macht einen mittelalterlichen Eindruck.

Funde: Keine Funde.

Zeitliche Einordnung: Undatiert. Steinhausen bemerkt: Zeitstellung muß völlig unsicher bleiben; die Burg deckt den Eingang zum Salmtal, aber auch die mittelalterliche Straße über Wittlich nach Koblenz.

(Mittelalterlich nach Dehn und Hussong; in Grundriß und Aufbau mit Niederhersdorf vergleichbar.) [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Höhenrandburgen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.833356
lat: 49.935312
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Friedbüsch

Internet
http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquellen
[1] Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirkes Trier und des Kreises Birkenfeld. Von Karl-Heinz Koch und Reinhard Schindler. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1994. Online-Shop: www.landesmuseum-trier-shop.de

Bildquellen
Bild 1: © Ewald Fischer, Salmal, 2005
Bild 2: © Ewald Fischer, Salmal, 2005

Stand
Letzte Bearbeitung: 28.12.2005
Interne ID: 5785
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5785
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