Hihkastel

Greimelscheid, Gemeinde Lambertsberg
Beschreibung
Fläche:
a) heute sichtbare Grabenfläche: 120 m²
b) Fläche des Wallkörpers: 70 m²
c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 2150 m²
insgesamt: . 23,4 ar

Vermessung: April 1977 (Koch)

Forschungsgeschichte: Auf einem Berge zwischen Greimelscheid und Waxweiler, welcher Castel genannt wurde und später Friedland hieß, baute Johann von Falkenstein, Herr von Bettingen im Jahre 1342 eine Burg, und nahm solche von dem Grafen von Luxemburg zu Lehn. So lautet die Anmerkung zur Ortsbeschreibung, die Schannat/Bärsch 1824 veröffentlichte. Bormann berichtet von vielen Ziegeln, die hier etwa im Jahre 1820 gefunden wurden.

Pfarrer Heydinger beschreibt nach Befragen Einheimischer und anschließender Geländebegehung diesen Platz. Er gibt den Hinweis, daß hier Castel Fridland zu finden wäre. Diese Vermutung läßt sich bis heute ohne Ausgrabung nicht nachweisen.

Funde: Keine Funde

Zeitliche Einordnung: Undatiert. [1]


Fundstelle 649
Südlich von Lambertsberg auf einem Höhenrücken zwischen Bichelsbach und Wechselbach gelegene Abschnittsbefestigung unbekannter Zeitstellung. Aus der mit einer Innenfläche von ca. 0,2 ha extrem kleinen Anlage liegen nach KochundSchindler keine Funde vor.

KochundSchindler 1994, 31
in: Römisch-Germanische Forschungen, Bd. 63. Eisenzeitlicher Kulturwandel und Romanisierung im Mosel-Eifel-Raum. Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt a. M. Fundstellenkatalog von: Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006 [2]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Spornburgen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.39253
lat: 50.08264
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf Grasbiegel

Internet
http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquellen
[1] Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirkes Trier und des Kreises Birkenfeld. Von Karl-Heinz Koch und Reinhard Schindler. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1994. Online-Shop: www.landesmuseum-trier-shop.de
[2] Fundstellenkatalog: Die keltisch-römische Siedlung von Wallendorf und ihr archäologisches Umfeld. Dirk L. Krausse unter Mitarbeit von Antje Fischbock. 2006

Bildquellen
Bild 1: Google Earth
Bild 2: Google Earth

Stand
Letzte Bearbeitung: 29.07.2014
Interne ID: 5795
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5795
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