Barsberg

Forsthaus Barsberg, Gemeinde Bongard
Beschreibung
Fläche:
a) heute sichtbare Grabenfläche: - m²
b) Fläche des Wallkörpers: 330 m²
c) zu Bebauungszwecken nutzbare Innenfläche: 1425 m²
insgesamt: 175,5 ar

Vermessung: 1936 (Wolff)

Forschungsgeschichte: Die Lehrer Beyer und Manderscheid berichten in einer Schulchronik über Ringwälle beziehungsweise eine römische Warte auf dem Barsberg. Hagen schreibt dies und glaubt, daß von hier aus die vorbeiführende Römerstraße überwacht wurde. Bis zur Gebietsreform 1969 wurde die Anlage vom Landesmuseum Bonn und vom Landesamt für Denkmalpflege Koblenz betreut, und so enthalten die heute dem Landesmuseum Trier übergebenen Ortsakten erste Hinweise und Beschreibungen über diesen befestigten Platz.

Funde: Mertes listet 1980 die archäologischen Fundstellen in der Verbandsgemeinde Kelberg auf und nennt von dieser Stelle: a) urnenfelderzeitliche und b) Funde der spätrömischen Zeit. Die Funde beschreibt Gilles in seinen Untersuchungen.

Zeitliche Einordnung: Die zweifellos bereits in vorgeschichtlicher Zeit errichtete Befestigung wird vermutlich im 2. Jahrhundert oder in der 1. Hälfte des 4. Jahrhunderts erneut aufgesucht. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Befestigungen / Ringwälle
Zeit:
1300 vor Chr.-800 vor Chr.
Epoche:
Urnenfelderzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.84694
lat: 50.293426
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Laey-Berg

Internet
http://www.landesmuseum-trier.de/

Datenquellen
[1] Vor- und frühgeschichtliche Burgwälle des Regierungsbezirkes Trier und des Kreises Birkenfeld. Von Karl-Heinz Koch und Reinhard Schindler. Selbstverlag des Rheinischen Landesmuseums Trier 1994. Online-Shop: www.landesmuseum-trier-shop.de

Bildquellen
Bild 1: http://www.bongard.de.vu/
Bild 2: Google Earth

Stand
Letzte Bearbeitung: 27.12.2007
Interne ID: 5803
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5803
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