Wüstung Weinfeld

Weinfeld, Gemeinde Schalkenmehren
Beschreibung
Das Dorf Weinfeld lag östlich der Kirche und war für damalige Verhältnisse ein sehr ausgedehnter Ort. Es war ursprünglich eine römische Siedlung und wurde schon sehr früh christlich, vielleicht schon zur Zeit des Kaisers Kontstantin, sicher aber seit dem Wirken des Heiligen Bonifatius.

Pfarrei war Weinfeld bereits sehr früh, denn eine Urkunde besagt, daß die Altburg, erbaut im Jahre 731 zu Weinfeld gehörte. Weiter umfasste die Pfarrei Weinfeld die Orte Schalkenmehren, Saxler, Udler und 3 Häuser von Gemünden.

Eine saarländische Chronik berichtet, daß im Jahre 1522 Kriegsvölker eine pestartige Krankheit anschleppten, welche große Verheerungen anrichtete und die Menschen starben massenweise und plötzlich. In diesen Jahren starb auch das Dorf Weinfeld aus.

1562 schließlich war das Dorf ganz verlassen, als der Pastor als letzter nach Schalkenmehren hinunter zog. [1]

Weinfeld am Totenmaar bei Schalkenmehren ist noch 1512 bezeugt, fehlt aber bereits m Hochgerichtsweistum von 1516. Nur die Kirche blieb als Pfarrkirche für Schalkenmehren bestehen. [2]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Wüstungen
Zeit:
Circa 500 vor Chr. bis circa 500 nach Chr.
Epoche:
Kelten- / Römerzeit

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.855498
lat: 50.179000
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Unter dem Eischeider Weg

Internet
http://www.schalkenmehren.de/

Datenquellen
[1] Homepage der Ortsgemeinde Schalkenmehren. http://www.schalkenmehren.de/
[2] Janssen, Franz Roman: Kurtrier in seinen Ämtern vornehmlich im 16. Jahrhundert. Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn, 1985.

Bildquellen
Bild 1: © Dipl.-Forsting. (FH) Karl-Josef Prüm, Trier. 2003 http://www.triastour.de

Stand
Letzte Bearbeitung: 28.06.2014
Interne ID: 5892
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5892
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