Oberkircher Wasserzollturm

Zewen, Stadt Trier Oberkirch 28

Beschreibung
Reste eines mittelalterlichen Wartturmes; viergeschossiger Bau mit westseitigem Treppengiebel, Umbau 1841. [1]

In Oberkirch befand sich ein dem Zewener Turm ganz ähnliches Gebäude, welches sich von jenem dadurch unterschied, dass es mit vielen, fast sieben Fuß hohen aber ganz schmalen Fensternischen versehen war, die nach oben spitz zuliefen. Das genaue Alter ist nicht mehr genau feststellbar denn im Jahre 1841 wurde bei Um- und Anbauarbeiten ein wichtiger Stein über der Eingangstür entfernt. Er trug die Jahreszahl 1238. Eine Zeitlang war das auf der Mosel gegenüber liegende Kloster Karthaus Eigentümer dieses Turmes und man konnte die zahlreichen Schiffe,die sich manchmal bis in die Saarmündung hinein zurück stauten, abfertigen.

Nach einigen Besitzwechseln, Um- und Erweiterungsbauten befinden sich Reste des Turmes im Hause Oberkirch Nr. 28 und sind auf dem Foto zu erkennen. In ihm befand sich das Gasthaus Zum Hafen und wird heute, nach nochmaligem Umbau, als Wohnhaus genutzt. [2]

Wartturm zu Oberkirch
Vermauert im Haus Nr. 28 Oberkirch. Hier wurde ein mittelalterlicher Wohnturm in ein Wohngebäude mit einbezogen. Der Turm ist noch zwei Geschosse hoch erhalten gewesen. [3]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Siedlungen
Zeit:
1238
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.586742
lat: 49.712988
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: In der Olk

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Zewen

Datenquellen
[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2010.
[2] Harald Kugel, Trier-Zewen 2003
[3] Janssen,W.: Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand. 2 Bände. Text u. Katalog, 1975.

Bildquellen
Bild 1: Harald Kugel, Trier-Zewen 2003.
Bild 2: Rotwurst http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite
Bild 3: © Amt für Bodenmanagement und Geoinformation Trier.

Stand
Letzte Bearbeitung: 27.01.2019
Interne ID: 6388
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=6388
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