Sankt Isidor

Ammeldingen bei Neuerburg, Gemeinde Ammeldingen bei Neuerburg Kirchweg
Beschreibung
Der vierachsiger Saalbau mit einem eingezogenen dreiseitig geschlossenen Chor und einem Westturm mit achtseitigem Spitzhelm wurde 1896 nach Plänen der luxemburgischen Architekten Knepper und Glosener aus Diekirch erbaut.

Der Innenraum ist im Gegensatz zum schlichten Äußeren überraschend aufwendig gestaltet.

Mit Spitzbögen verbundene Strebepfeiler bilden in Schiff und Chor tiefe Wandnischen. Das Schiff wird von einem Kreuzrippengewölbe, der Chor von einem Kreuzgratgewölbe bedeckt, zu dem noch die reiche, 1987 entdeckte und restaurierte, ornamentale und florale Ausmalung kommt. Die Ausstattung aus der Bauzeit - 3 Altäre, Kreuzwegstationen und Gestühl - ist nahezu vollständig erhalten. [1]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Knepper und Glosener, Diekirch (Luxemburg).
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
1896
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.276588
lat: 50.048867
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Ammeldingen_bei_Neuerburg

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Bitburg-Prüm, 9.3 Wernersche Verlagsgesellschaft ISBN 3-88462-170-X


Stand
Letzte Bearbeitung: 15.01.2009
Interne ID: 7105
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7105
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