Ortswüstung Hascheid

Hascheiderhof, Gemeinde Oberlascheid
Beschreibung
1581-1601 in der Bannbeschreibung des Schöffenweistums Bleialf Heuscheider drinkborn und Haerschetter dringborn erwähnt. 1810 / 11 in der Tranchot-Karte als Flurname Hascheit. [1]

Hascheid, unmittelbar an den unfruchtbaren Venngebieten der Schneifel, ist in der Neuzeit wieder wüst gefallen. Nach der Überlieferung sind alle Bewohner an der Pest gestorben, aber die Siedlungen wurden auch aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben. [2]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Siedlungswesen / Wüstungen
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.333311
lat: 50.281205
Lagequalität der Koordinaten: Vermutlich
Flurname: Auf Hollischknapp

Internet
http://www.pruem.de/index.htm

Datenquellen
[1] Janssen,W.: Studien zur Wüstungsfrage im fränkischen Altsiedelland zwischen Rhein, Mosel und Eifelnordrand. 2 Bände. Text u. Katalog, 1975.
[2] Franz Meier: Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Bleialf und Filialkapellen. Die Eifel, 3/2010


Stand
Letzte Bearbeitung: 07.10.2003
Interne ID: 719
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=719
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